Bibelstunde

Die bekanntesten Ostersymbole sind in unseren Breitengraden die gefärbten Eier, die Schokoladenhasen, aber auch die Osterglocken. Doch mit der Auferstehung von Jesus Christus, die wir an Ostern feiern, haben sie eigentlich nichts zu tun. Zur Zeit Jesu Christi war das Weizenkorn ein Symbol der Auferstehung. Damals hatten die Menschen die Vorstellung, dass das gesäte Weizenkorn im Erdboden stirbt, bevor aus ihm der Halm entsteht, der dann in der Ähre neue Körner trägt.
Mit dieser Vorstellung hat Jesus Christus zu erklären versucht, wie das ist mit dem Tod und der Auferstehung zum ewigen Leben. Er hat es zuerst auf sich bezogen: Er musste am Kreuz sterben, um von Gott in der Auferstehung verherrlicht zu werden. Sein Tod war aber auch – so betrachtet – eine Notwendigkeit, um allen Glaubenden das Leben mitzuteilen und die Frucht des ewigen Lebens weiterzugeben.
Bei der Bibelstunde vom 18. April werden wir uns näher damit befassen, was an Ostern passiert ist, und was wir vom Bild des Weizenkorns lernen können. Wir werden dabei auch miteinander Abendmahl feiern. Das Brot aus Weizenmehl, das Jesus Christus seinen Jüngern beim Abendmahl austeilte, wurde zum Bild für seinen hingegebenen Leib.

Der Text vom Bildwort des Weizenkorns befindet sich im Johannesevangelium, beim Kapitel 12, den Versen 23 bis 25.


Für den Fahrdienst melden Sie sich bitte bei Tamara Grämiger, Tel. 043 266 34 30.

Kontakt: Pfr. Pierre-Louis von Allmen
 
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