Musik und Wort zur Passionszeit

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Dienstag, 2. April 2019 um 19.30 Uhr in der Kirche Bassersdorf
Mitwirkung:
Beatrice Stark Tanner, Sopran
Judith Maria Raeber, Mezzosopran
Felix Sutter, Orgel
Pfarrer Pierre-Louis von Allmen, Betrachtungen







Die graue Passion ist ein Gemäldezyklus von Hans Holbein dem Älteren (1465 – 1524). Sie entstand zwischen 1494 und 1500 und besteht aus zwölf Tafeln, die die Passion Christi darstellen. Holbeins monochrome Palette ist fast vollständig grau. Die Bilder wurden 2003 von der Staatsgalerie Stuttgart erworben und anschliessend während drei Jahre restauriert.

Der Zyklus gilt als eines der wichtigsten Werke von Holbein. Die «Graue Passion» war Teil eines Altarbildes, eines Triptychons. Sein Herzstück war eine Skulptur von Gregor Erhart (ca. 1470 – 1540), die verschollen ist, und die Flügel enthielten jeweils sechs Gemälde.

Der Aspekt, der anders und völlig spezifisch für dieses Werk ist, ist der Malstil der Grisaille, bei dem fast alle Farben ausser Graustufen weggelassen wurden. Die Palette, die Holbein in der Grauen Passion verwendet, ist in der europäischen Altarmalerei einmalig – das monochrome Grau symbolisiert möglicherweise ein von dieser Welt losgelöstes Thema.

Am 2. April werden Beatrice Stark Tanner (Sopran) und Judith Maria Raeber (Mezzosopran), begleitet durch Felix Sutter an der Orgel, fünf Stücke aus dem «Stabat Mater» von Giovanni Battista Pergolesi im Duett und auch solo singen. Dazwischen wird Pfarrer Pierre-Louis von Allmen vier Bilder aus der «Grauen Passion» von Hans Holbein dem Älteren zeigen und dazu kurze Betrachtungen machen.

Bereitgestellt: 19.02.2019     Besuche: 27 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch