Polizei Bergführer – Traumberuf?

Wir laden Sie zum Seniorennachmittag am Donnerstag, 22. Februar 2018 um 14.30 Uhr in den Zentrumsbau, Lindauerstrasse 1, Nürensdorf ein.
Polizei Bergführer – Traumberuf?
(Ermittlungen bei Outdoor- und Bergsportunfällen)

Recht viele Menschen versuchen ihren Wunsch nach Freiheit und Abenteuer in den Bergen auszuleben. Aber nicht nur Bergsteiger und Wanderer nutzen die Bergwelt als Erlebnis- und Erholungsarena. Nein, auch kommerziell ausgerichtete Unternehmungen, wie z.B. die Outdoor-Branche oder / und Extremsportarten haben sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Solche Events finden häufig in alpiner Umgebung statt.

Aber nicht alles, was als Abenteuer, Spass und Fun beginnt endet auch als solches. Meldungen über schwere und tödliche Unfälle an Wochenenden sind schon fast die Regel. Sind die Berge wirklich ein Tummelplatz und Freiraum für jedermann, oder sind sie sogar ein rechtsfreier Raum? Werden da des Geldes oder des «Kicks» wegen Grenzen überschritten oder die Sicherheit vernachlässigt? Und wie sieht das Ganze rechtlich aus?

Als Polizei Bergführer habe ich mich über 35 Jahre lang mit solchen Unfällen beschäftigt. Praktisch in jedem Fall arbeitet die Polizei mit Bergrettern oder anderen Rettungsdiensten zusammen. Primäre Aufgabe der Polizei ist es bei solchen Unfällen den Sachverhalt zu klären. Nebst den Verunfallten selber sind auch die Angehörigen sehr direkt betroffen.

Herr Böni wird uns spannendes zu erzählen wissen.





Er über sich:
Ich, Reinhard Böni, 59 jährig, wohnhaft in Grindelwald, bin Polizei-Bergführer und
SAC Mitglied im Berner Oberland. Meine Fotokamera hat mich während vielen Jahren im Berufsleben – als Polizist bei Einsätzen und Kursen im Gebirge – beim Bergsteigen in allen Variationen – als Bergretter und beim Lawinenhündelen begleitet. Daraus
resultiert ein grosser «Schatz an Bildern» von diesen nicht ganz alltäglichen
Bereichen.
Bereitgestellt: 30.01.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch